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Kategorie: Bauen

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Kondensat
Schwitzwasser oder Tauwasser, das sich an kalten Flächen niederschlägt. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Kommt diese mit einer kalten Oberfläche in Berührung, so sinkt die Lufttemperatur. Wird dabei die Tautemperatur unterschritten, so bildet sich Kondensat an der kühlen Oberfläche. Z. B. eine kalte Glasflasche wird im Sommer aus dem Kühlschrank genommen.


Kondensation
Übergang eines Stoffes vom gasförmigen in den flüssigen bzw. festen Zustand beim Unterschreiten bestimmter Temperaturen oder überschreiten der für den Stoff spezifischen Druckverhältnisse (- Kapillarkondensation).


Kondensation und relative Feuchte
Unter Kondensation versteht man die Abscheidung von Wasserdampf aus der Umgebungsluft. Luft ist in der Lage, bei jeder Temperatur Feuchtigkeit aufzunehmen. Den Feuchtigkeitsgehalt gibt man mit der jeweiligen Temperatur als relative Luftfeuchtigkeit an. Die Aufnahmekapazität ist für Luft in Abhängigkeit von der Temperatur begrenzt. Wird dieser Begrenzungspunkt erreicht (Sättigungsfeuchte), scheidet sich Wasserdampf als flüssiges Wasser ab (Kondensation). Das Verhältnis vom Feuchtigkeitsgehalt der Luft zu Sättigungsfeuchte nennt man relative Luftfeuchtigkeit (rel. F).Beispielsweise beträgt bei 20&odrm;C die maximale Wasserdampfkonzentration in 1 m3 Luft 17,29 g. Dieser Wert entspricht 100 % relativer Luftfeuchtigkeit. Wird die Luftfeuchtigkeit durch weitere Wasserdampfzufuhr erhöht, scheidet sich der Wasserdampf, der nicht mehr von der Luft aufgenommen werden kann, ab. Wird der Wasserdampfgehalt bei der gleichen Temperatur halbiert, spricht man von einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50%.


Kondenswasser
Schwitzwasser, Tauwasser, Wasserniederschlag aus der Luft bei Abkühlung oder in Hohlräumen durch veränderte Druckverhältnisse (Kondensation).


Konidienform
=Nebenfruchtform


Konidiosporen
asexuelle, durch bloße Abschnürung entstehende Sporen, die nicht in Asci oder an Basidien gebildet werden. Sie sind meist in riesigen Mengen vorhanden und können an Hyphen oder speziellen Konidienträgern entstehen. Sie haben oft eine einfache Form.


Konservierer
sind in der Regel Biozide gegen Pilze und Algen wie z.B. Benzoesäure oder Zinkstearat. In Naturfarben handelt es sich oft um etherische Öle wie Eukalyptus-, Thymian-, Rosmarin-, Arven- oder Nelkenöl oder um Pflanzenauszüge z.B. aus Eichenrinde, Johanniskraut, Rosmarin oder Wacholderbeere.


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