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Kategorie: Bauen

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Dachdämmung
eine gute Dachdämmung senkt im Winter Heizkosten, im Sommer kommt es nicht zur Überhitzung. Optimal ist hier ein Aufbau aus Dämmung und Wärmespeicherung. Die Wärmedämmung zwischen den Sparren ist die gebräuchlichste Möglichkeit. Klemmfilz oder Klemmkeile aus Mineralwolle bzw. Steinwolle werden zwischen die Sparren fugendicht eingelegt. Je nach Sparrenhöhe sind Aufdopplungen erforderlich, damit eine genügende Dämmstoffhöhe erreicht wird. An der Innenseite wird fugendicht eine Dampfbremse angebracht. Diese muss verhindern, dass gerade im Winter die wärme Luft in die kühlere Konstruktion gelangt und so sich Kondenswasser bilden kann. Die Hinterlüftung (mindestens 3 cm), zwischen Dämmung und Unterspanbahn, ermöglicht das schnellere Abtrocknen eventuell befeuchteter Dämmung.


Dacherneuerung
umfasst den kompletten Abriss des vorhandenen Daches. Eine Änderung der Form und der Neigung eines Daches oder Errichtung eines Steildaches auf einem bisherigen Flachdach ergibt sich aus den vorhandenen Grundrissen und den statischen Möglichkeiten, einem evtl. gewünschten Dachausbau sowie erhöhtem Wärme-, Schall- und Brandschutz. Eine landschaftsgerechte Neugestaltung und stilgerechte Anpassung an die vorhandene Bausubstanz erfordern einen Architekten.


Dachfirst
|obere Kante des Daches, an ihr treffen meist zwei Dachflächen zusammen.


Dachflächenfenster
in der Dachfläche liegendes Fenster. Hier gibt es unterschiedliche Größen. In der Regel befinden sich diese zwischen den Sparren. Sonderlösungen lassen sich wie ein kleiner Balkon aufklappen, was den Wohnwert anhebt.


Dachflächenheizung
verhindert übermäßige Belastungen der Dachfläche durch Eis und Schnee und vermeidet Durchfeuchtungen bei eintretender Schmelze an angrenzenden Bauteilen.


Dachformen
|richten sich nach der Nutzung des Hauses und aber oft auch landschaftstypisch. Die häufigste Dachfolgen sind: Flachdach, Krüppelwalmdach, Satteldach, einhüftiges Walmdach, Mansardendach, Pultdach, gleichseitiges Satteldach, Zeltdach.


Dachformen und Dachneigung
wird weitgehend durch behördliche Auflagen festgelegt. Man unterscheidet: Flachdach (eben oder schwach geneigt), Pultdach, Sattel-/Giebeldach, Walmdach, Krüppelwalmdach, Mansardendach, Zeltdach usw., mit oder ohne Dachüberstände, zusammengesetzte, gegeneinander versetzte oder abgeschleppte Dächer.


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