Dachausbau
bietet eine preiswerte Erweiterung der Wohnflächen, da hierfür kein zusätzlicher Grundstücksbedarf besteht. Allerdings gehen hier dann Nebenflächen verloren. Ein Dachgeschoss zu einem interessanten Wohnbereich nutzbar zu machen, ist eine reizvolle architektonische Aufgabe. Beim Ausbau sind einen Reihen von Anforderungen zu erfüllen, um weitere Schäden zu vermeiden. Weitere Angaben finden Sie unter Dachausbau
Dachausstieg
als Dachfenster, Dachgaube, Lichtkuppel (gleichzeitig als Rauch- und Wärmeabzugsanlage) oder als feste, wärmegedämmte, einbruchsichere Klappe an gut zugänglicher Stelle für Dachbegehung und für den Schornsteinfeger.
Dachbahnen
als Aufschmelzbahnen, Aufschweißbahnen aus Bitumen, Elastomere, Glasfaser, Glasvlies, Kautschuk, Kunststoff (Weich-PVC); Dachpappen als Bitumenpappen, Teerpappen, Teersonderpappen.
Dachdecke
Geschoßdecke, massiv oder in Leichtbauweise, die zugleich das Dach eines Gebäudes bildet (Flachdach).
Dachdeckung
hierfür werden je nach Dachneigung unterschiedliche Materialien verwendet. Je flacher ein Dach geneigt ist, desto dichter muss die Dachdeckung sein, um das Regenwasser sicher ableiten zu können. Folgende Materialien werden verwendet: Ziegel, Betondachsteine, Schiefer, Schindel, Stroh bzw. Rohr, Dachpappe, Metall (Stahl-, Kupfer-, Zink- und Aluminiumblech), Wellplatten, Asphalt und Kunststoff. Bei Neueindeckung einige Quadratmeter Reservematerial für Instandsetzungen zurücklegen, z. B. für Sturmschadenbeseitigung.
Dachdämmung
eine gute Dachdämmung senkt im Winter Heizkosten, im Sommer kommt es nicht zur Überhitzung. Optimal ist hier ein Aufbau aus Dämmung und Wärmespeicherung. Die Wärmedämmung zwischen den Sparren ist die gebräuchlichste Möglichkeit. Klemmfilz oder Klemmkeile aus Mineralwolle bzw. Steinwolle werden zwischen die Sparren fugendicht eingelegt. Je nach Sparrenhöhe sind Aufdopplungen erforderlich, damit eine genügende Dämmstoffhöhe erreicht wird. An der Innenseite wird fugendicht eine Dampfbremse angebracht. Diese muss verhindern, dass gerade im Winter die wärme Luft in die kühlere Konstruktion gelangt und so sich Kondenswasser bilden kann. Die Hinterlüftung (mindestens 3 cm), zwischen Dämmung und Unterspanbahn, ermöglicht das schnellere Abtrocknen eventuell befeuchteter Dämmung.
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