Basenpaar
Zwei komplementäre Nucleotide, die sich in einem Nucleinsäuredoppelstrang gegenüberliegen; in DNA-Molekülen bildet Adenin (A) Wasserstoffbrücken mit Thymin (T) und Guanin (G) mit Cytosin (C). Eintausend Basenpaare werden oft eine Kilobase, abgekürzt kb, genannt.
Bastard
Aus der Kreuzung zweier genetisch unterschiedlicher Elternformen hervorgehender Nachkomme
BAT-Werte
Mithilfe der biologischen Arbeitsplatztoleranzwerte lassen sich die gesundheitlichen Auswirkungen der von menschlichen Organismen aufgenommenen Arbeitsstoffmengen beurteilen, z. B. von Blei, Trichlorethen und Toluol. Der BAT-Wert ist die Konzentration eines Stoffes oder seines Umwandlungsproduktes im Körper oder die dadurch ausgelöste Abweichung eines biologischen Indikators von seiner Norm, bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt wird. Die Werte können als Konzentrationen, Bildungs- und Ausscheidungsarten (Menge/Zeiteinheit) definiert sein. Sie haben bei speziellen ärztlichen Vorsorge- und Überwachungsuntersuchungen Bedeutung.
Bauplan
Eigentümlichkeit des gesamten inneren und äußeren Baues einer Art oder Gruppe von Tieren oder Pflanzen. Früher glaubte man, dass die Grundbaupläne (Typen) der Tier- und Pflanzenstämme auf übernatürliche Weise entstanden seien (Stufenfolge der Lebewesen); noch CUVIER unterschied vier Grundbaupläne der Tiere
binäres Vektorsystem
Ein System aus zwei Vektoren für Agrobacterium, mit dem man eine T-DNA-Region, in die fremde Gene kloniert wurden, in Pflanzenzellen einschleusen kann. Die Virulenzgene befinden sich dabei auf dem einen Plasmid, die rekombinierte T-DNA-Region auf dem anderen.
biogen
sind im Stoffwechsel entstehende chemische Verbindungen; Gegensatz: abiogen
Biogenetische Grundregel
Von E. HAECKEL 1866 formulierte Entwicklungsregel, nach der die wichtigsten stammesgeschichtlichen Entwicklungsschritte während der Ontogenese eines Tieres wiederholt werden.
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