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Kategorie: Biologie

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DDT
klassisches Pestizid 1,1,-(4,4`-Dichlor-Diphenyl)-2,2,2-Trichlorethan, wurde 1939 mit seine insektizide Wirkung entdeckt und zunächst zur Malariabekämpfung verwendet. In der BRD 1974 verboten jedoch in der Dritten Welt noch bis in die 80er Jahre auf Plantagen verwenden und wurde so exportiert. Alle Pestizide greifen das Nerven- und Immunsystem an, führen zu einer Hautallergie und später zur Autoimmunerkrankung. MAK-Wert 1 mg/m3.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will Sprühaktionen mit DDT künftig in allen klassischen Malariaregionen und hoher Übertragungsrate fördern. Heute sterben pro Jahr wieder 1 Millionen Menschen an Malaria. Da DDT ein Fraß- und Kontaktgift ist, werden Häuser und Ställe nur 1 x pro Jahr innen und außen besprüht. Dieses Indoor Residual-Spraying senkt die Übertragungsrate um 90 % und birgt bei ordnungsgemäßer Anwendung kaum Gefahren( WAMS 17.9.06).


Dehalogenierung
Das Entfernen von Halogenatomen (Chlor, Iod, Brom, Fluor) aus Molekülen, meist beim biologischen Abbau.


Deletion
der Verlust eines interkalar oder endständig (=Defizienz) lokalisierten Chromosomen- oder Chromatidensegmentes nach Eintritt von Chromosomenbrüchen (Chromosomenmutation)


Denaturierung
1. Die Trennung doppelsträngiger Nucleinsäuremoleküle in Einzelstränge. 2. Aufbrechen der Konformation eines Makromoleküls, ohne kovalente Bindungen zu spalten.


Derepression
Verdrängung eines Repressorproteins von einer Promotorregion in der DNA. Wenn das Repressorprotein an die DNA gebunden ist, hindert es die RNA-Polymerase an der Initiation der Transkription. Das "Anschalten" eines Genes.


Diagnoseverfahren
Untersuchung oder Test, mit dem sich feststellen lässt, ob ein Organismus, eine Substanz oder eine Veränderung in einer Nucleinsäuresequenz vorliegt, die für eine Krankheit oder für einen pathologischen Zustand verantwortlich ist.


Didesoxynucleotid
Ein Nucleosidtriphosphat ohne Hydroxygruppe an den 2- und 3-Kohlenstoffen des Pentosezuckers. Auch ddNTP genannt.


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