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Kategorie: Biologie

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Start : Biologie : Seite 4

Aflatoxine
Mykotoxine von einigen Stämmen der imperfekten Pilze Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus. A. verursachen die Aflatoxikose und sind die bisher stärksten natürlichen oral krebserzeugenden Verbindungen. Man kennt ca. 20 natürlich vorkommende A. und einige Metabolite. A. sind hitzestabil empfindlich gegen Alkalien und starke Oxidationsmittel. Sie werden vorzugsweise in verdorbenen Lebens- und Futtermitteln gefunden, z. B. in Erdnüssen, Preßrückständen aus ölfrüchten und Futtergetreide. A. sind Difuran-Cumarinderivate. Die LD50-Werte für eintägige Entenküken bei oraler Aufnahme der Gifte sind folgende: Aflatoxin B1: 0,36 mg/kg; Aflatoxin B2: 1,7 mg/kg; Aflatoxin M1:0,8 mg/kg; Aflatoxin M2: 3,1 mg/kg; Aflatoxin G1: 0,8 mg/kg; Aflatoxin G2: 2,5 mg/kg; Aflatoxin B2a: ca. 70 mg/kg; Aflatoxin G2a: ca. 32 mg/kg; Aflatoxin B3 (Parasiticol): 3,6 mg/kg.


Aktivator
Eine Substanz oder ein Agens, das die Transkription eines bestimmten Gens oder Operons anregt.


Aktive Impfungen
es werden Antigene verabreicht, um ein eigenes Immunsystem anzuregen, also selber Antikörper zu bilden. Es soll damit ein längerfristig wirkender Schutz aufgebaut werden. (Es gibt unterschiedliche Auffassungen zum Impfen, hierzu auch http://impformation.org ansehen.)


Akute Toxizität
Die akute Toxizität charakterisiert die Giftigkeit eines chemischen Stoffes nach einmaliger oder kurzzeitiger Aufnahme (Applikation). Sie Ist kein absolutes Maß für die Toxizität. Numerische Kenngrößen sind LD 50- und LC 50-Werte, welche im Tierexperiment bei differenzierter Applikationsform ermittelt werden. Der Beobachtungszeitraum nach erfolgter Stoffapplikation beträgt zwischen 24 Stunden und 4 Wochen. LC 50-Werte werden im Allgemeinen bei 4stündiger inhalativer Stoffexposition bestimmt.


Algenpilze
eine Bezeichnung für algenähnliche Pilze. Der Name A. wurde als übersetzung des Namens Phycomycetes in die deutschsprachige Literatur gebracht. Die Phycomycetes wurden als primitive Pilze angesehen, die eine phylogenetische Entwicklung aller Pilze aus den Algen belegen sollte. Sie haben sich jedoch als heterogene, künstliche Gruppe erwiesen und gehören in aktuellen Systemen zu den Zygomycetes, Oomycetes, Chytridiomycetes usw. Gegenwärtig wird die Bezeichnung A. von manchen Autoren als deutscher Name für die Oomycetes benutzt.


Algenschicht
in heteromeren Thalli der Flechten (Lichenes) meist zwischen Rinde und Mark liegende Schicht, die aus Phycobionten-Zellen mit Pilzhyphen besteht. Da die Phycobionten früher als Gonidien betrachtet wurden, ist auch der Begriff Gonidienschicht gebräuchlich.


Algizide
greifen in Vorgänge der Photosynthese ein, blockieren diese und bringen damit den Energiestoffwechsel zum Erliegen, was schließlich zum Absterben der Zellen führt. Verwendung gegen Algenwachstum.


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