Restriktionsfragment-Längenpolymorphismus
Das verbreitete Auftreten von Längenunterschieden gewisser DNA-Fragmente, die bei der Spaltung mit einer Typ-II-Restriktionsendonuclease entstehen. Die Unterschiede bei den Fragmentlängen beruhen darauf, dass eine oder mehrere spezifische Restriktionserkennungsstellen vorhanden sind oder fehlen. Im Anschluss an die gelelektrophoretische Trennung der DNA-Fragmente erfolgt der Nachweis durch Hybridisierung mit DNA-Sonden. Auch RFLP abgekürzt.
Restriktionskarte
Die lineare Anordnung von Restriktionsschnittstellen in einem DNA-Molekül.
Restriktionsschnittstelle
Die Nucleotidsequenz in doppelsträngiger DNA, die eine Typ-II-Restriktionsendonuclease erkennt und schneidet. Auch Schnittstelle oder Erkennungsstelle genannt.
Retrovirus
Ein eukaryotisches RNA-Virus, das sein Genom in eine doppelsträngige DNA-Kopie umschreiben kann; die Doppelstrangform integriert in das Genom einer infizierten Zelle.
Reverse
Transkriptase Eine RNA-abhängige DNA-Polymerase, die ein RNA-Molekül als Matrize für die Synthese eines komplementären DNA-Stranges verwendet.
Reversibilität
Umkehrbarkeit, etwas rückgängig machen. Gegensatz: Irreversibilität
Rhizobakterium
Ein Mikroorganismus, der in der Nähe, auf oder in Pflanzenwurzeln vorkommt.
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