Carbazol
Dibenzopyrrol, Azafluoren C12H9N, M = 167,21; wasserunlöslich, etwas löslich in Alkohol, unzersetzt löslich in konz. Schwefelsäure; Bestandteil des Steinkohlenteers; Carbazole im weiteren Sinne sind Derivate, bei denen das mit (9)bezifferte und/oder ein anderes H-Atom substituiert ist. Grundstoff für die Herstellung von Farb-, Explosiv- und Schmierstoffen, sowie weiteren Chemikalien.
Carbid
Verbindungen des Kohlenstoffs mit einem Metall; Calciumcarbid; Ag2C2 und Cu2C2 sind explosibel; SiC, W2C haben eine große Härte.
Carbonsäuren
Organische Säuren mit einer oder mehreren Carboxyl-Gruppen: -COOH. Höhere aliphatische Monocarbonsäuren sind die Fettsäuren. Sie sind meist unter ihren Trivialnamen bekannt. Die einfachste überhaupt ist die von Methan abgeleitete Ameisensäure H-COOH und Essigsäure CH3COOH wird von Ethan abgeleitet.
Carbonyle
Verbindungen von CO mit Metallen; Beispiele: Ni(C0)4 Nickelcarbonyl, Co2(CO)9 Kobaltcarbonyl; Carbonyle sind brennbar, haben einen hohen Dampfdruck und sind giftig.
Carboxymethylcellulose
cellulose gum E 466 ist ein Dickungsmittel für Pharmazeutika und Lebensmittel und dient als Zusatz zu Reinigungsmitteln und zur Herstellung wasserlöslicher Beschichtungen.
Cellulosederivate
entstehen durch chemische Reaktion der Cellulose mit Säuren oder Alkalilösungen, z. B. Celluloseacetat, Celluloseacetobutyrat Cellulosepropionat, Cellulosenitrat u.a.
Cellulosesulfat
Das Na-Salz ist ein wasserlösliches Pulver, das als Dickungsmittel für Anstrichstoffe und Kosmetika sowie als Papierleim und Appreturmittel verwendet wird.
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