Hydrat
Metallsalz mit angelagerten Wassermolekülen. Häufig können Salze verschiedene Hydratstufen bilden. Die Hydratbildung durch Wasseraufnahme nennt man Hydratation; es können auch andere Moleküle angelagert werden. Man spricht dann z.B. von Alkoholaten, allgemein von Solvaten.
Hydratisierung
Anlagerung von Wasser; Bsp: Herstellung von Ethanol aus Ethen: H2C=CH2+ H2O --> CH3CH2OH
Hydrid
Verbindung des Wasserstoffs a) mit Alkali- oder Erdalkalimetallen (z.B. CaH2, Calciumhydrid, salzartig); b) komplexe Hydride, die das Hydridion als Liganden enthalten (z. B. Natriumtetrahydroaluminat Na(AlH4), Natriumalanat); c) Metallhydride (z.B. Palladiumhydrid) mit Legierungscharakter; d) flüchtige Hydride, die Wasserstoff in Atombindung enthalten (HCl, CH4, SiH4 usw.)
Hydrierung
Katalytische Anlagerung von Wasserstoff an ein (organisches) Molekül.
Hydrochinon
HO<C6H4>OH; M= 101,11; te= 170ºC; Fotoentwickler;
Hydrolyse
1. Zerlegung eines Salzes, das aus einer starken Säure und einer schwachen Base gebildet wurde (oder umgekehrt), in Säure und Base mit Hilfe von Wasser; Umkehr der Neutralisation. 2. Aufspaltung polymerer organischer Stoffe unter Anlagerung von Wasser an den Bruchstellen.
Hydrophobieren
nennt man das Verfahren, um Flächen wasserabweisend bzw. wasserundurchlässig zu machen. Durch Zusatz oder oberflächliches Aufbringen wasserabstoßender Substanzen: Silikate und Silikonate für alle Mauern (Fluate),öle und Lacke für Holz.
© 2001Katalog | Sanierungskosten | Impressum | Nutzung/Datenschutzerklärung |