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Kategorie: Chemie

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Start : Chemie : Seite 91

Wärmekonvektion
Eine Wärmekonvektion (Wärmeströmung) tritt in Gasen und Flüssigkeiten auf. Die Moleküle der genannten Medien befinden sich immer in Bewegung und ändern dabei ihre Lage zueinander. Dort, wo die Erwärmung des Gases bzw. der Flüssigkeit erfolgt, bildet sich zunächst eine Schicht von Molekülen höherer kinetischer Energie. Diese Moleküle vermischen sich infolge der Molekularbewegung mit den Molekülen der nieriger temperierten Schichten und übertragen dabei einen Teil ihrer Energie auf diese. Die Wärme strömt dann gleichsam durch das Medium. Die Wärmeübertragung erfolgt vom festen Körper auf ein Gas oder Flüssigkeit oder umgekehrt. Wird die Erwärmung einseitig durchgeführt, so bilden sich wärmere Anteile mit einer geringeren Dichte, die einen Auftrieb erhalten und dadurch einen Umlauf des Mediums bewirken. Das ist z. B. die Luftströmung in Räumen mit einer Konvektionsheizung der Fall. Die Wärme wird vom Heizkörper aufgenommen und die Wärmeabgabe erfolgt an die Wände und Fenster. Diese Form der Luftströmung wird als freie Strömung bezeichnet. Zum Unterschied entsteht eine erzwungene Strömung durch äußere Druckunterschiede und es wird ein Umlauf geschlossen, z. B. durch Pumpen und durch die Druckdifferenzen zwischen den Enden einer Rohrleitung.


Wärmeleitung
Die Wärmeübertragung erfolgt hierbei durch Impulsübertragung von Molekülen mit größerer Schwingungsenergie auf Moleküle mit geringerer Schwingungsenergie.


Xenotim
Yttriumhaltiges Material mit der Formel YPO4


Xylenole
Dimethylphenole, Hydroxyxylole (CH3)2 <C6H3>OH; C8H10O; M = 122,17; 6 isomere Verbindungen; farblos, bakterizid, wenig wasserlöslich, löslich in Alkohol und Ether; Verwendung: Desinfektion; für Kunststoffe


Xylol u. Toluol
Xylole (1,2-Dimethylbenzol), Toluol (Methylbenzol); Verwendung als Lösungsmittel für Kleber und Lacke sowie für Bleichungsmitte, Toluol in vielen Haushaltsprodukten, wie Reinigungsmittel. Es bewirkt eine Schädigung von Herz, Leber, Nieren und Nervensystem, Haut-, Atemweg- und Augenreizungen.


zeotrop
Gemisch mit einem Siedebereich zwischen Siede- und Taulinie; Gegensatz von azeotrop


Zinnstein
Wichtigstes Zinnerz mit der Formel SnO2


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