Innendämmung
Die Innendämmung verbessert den Wärmeschutz bei bestehenden Gebäuden, wenn eine Außendämmung aufgrund konstruktiver Gegebenheiten nicht möglich ist. Auf der Wandinnenseite werden geeignete Dämmmaterialien aufgebracht und mit Holz- oder Ausbauplatten (Gipskarton, Gipsfaser) verkleidet. Ein Vorteil der Innendämmung ist der günstige Preis. Die Arbeiten können fast vollständig in Eigenleistung ausgeführt werden. Bei jeder Innendämmung ist der Verlauf des Taupunktes (Aufeinandertreffen von warm und kalt) zu beachten. Bevor eine Innendämmung ausgeführt wird, sollte zwingend eine Taupunktberechnung erfolgen. Der Taupunkt sollte so weit wie möglich an der Außenseite des Mauerwerkes liegen, damit Kondenswasser nach außen gelangen kann. Ein stärkere Wärmedämmung lässt den Taupunkt im ungünstigsten Fall in die Ebene der Dämmung wandern, was zu großen Schäden führen kann. Ganz wichtig ist das Aufbringen einer Dampfsperre zwischen Wärmedämmung und Innenwandverkleidung. Eine gute Möglichkeit stellen die Silicatdämmplatten und auch die Mehrschichtplatten (Gipskarton und Styropor) dar.
Innendämmung z. B. beim Dachgeschossausbau
- Problembereiche Wärmebrücken und Fugen, Eine Innendämmung z.B. beim Dachgeschoss kann zu Bauschäden, Wärmebrücken und Tauwasser führen. Eine ordnungsgemäße Ausführung ist erforderlich. weiter Wärmebrücken, Fugendichtheit, Feuchteschäden
Innenputz
sowohl an der Wand als auch an der Decke muss eben, wasserdampfdurchlässig, kapillar saugend und gut haftend sein. Er dient als Untergrund für Anstriche und Tapeten. Putzarbeiten erfolgen nach der Fertigstellung bzw. in Abstimmung mit der Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation, aber vor Beginn der Estricharbeiten. Der Putzgrund muss trocken, fett-, schalöl-, wachs- und weitgehend staubfrei sein. Zu stark saugende Untergründe oder "Mischmauerwerk" erfordern gerade beim Maschinenputz eine Vorbehandlung mit einer Aufbrennsperre. Für die Herstellung gilt die DIN 18550.
Innenwände
Wände innerhalb des Gebäudes; sie können tragend oder nicht tragend sein, in Schwer- und Leichtbauweise, als Mauerwerk oder Montagewände ausgeführt werden.
Installationsblock
vorgefertigtes Element, alle Sanitäranschlüsse vormontiert. Sanitäre Einrichtungen werden am Bau montiert.
Installationsschlitze
sind ins Mauerwerk eingeschlagene oder gefräste Vertiefungen, in welche die Rohre verlegt u. verputzt werden. (Dabei dürfen tragende Wände nicht horizontal geschlitzt werden.)
Instandhaltung
ist die laufende Unterhaltung von Gebäuden mit der Maßnahme, den bestimmungsgemäßen Zweck zu erhalten.
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