Hörbereich
Bereich menschlichen Hörens im Lautstärkebereich von 0 u. 120 Phon, zwischen Hörschwelle u. Schmerzschwelle.
Hüllflächenverfahren
Nachweisverfahren zur Berechnung der Transmissionswärmeverluste bei Gebäuden in Abhängigkeit vom Verhältnis der wärmeübertragenden Hüllfläche (Umfassungsfläche) zum hiervon eingeschlossenen Bauwerksvolumen.
Hüttensand
enthält CaO (40 - 50 G.-%); Si02 (30 - 40 G.-%); Al203 (8 - 18 G.-%); FeO und MnO (zusammen bis 3 G.-%); MgO (bis 8 G.-%). Hüttensand hat alleine keine wesentlichen Zementeigenschaften. Diese entwickeln sich jedoch in Anwesenheit von Aktivatoren wie Ca(OH)2 und CaSO4.
Immission
das Ausmaß von unkörperlichen Störungen (Geräusche, Schadstoffe, Gase usw.) am Ort der Wirkung.
Immissionsquellen
Immissionsquellen können nach dem bisherigen Erkenntnisstand sein: Bewohner selbst (Kohlendioxid, Wasserdampf, Gerüche), Tabakrauch, Abgase aus Feuerstätten (Ofen, Kamine, Gasherde), Koch- und Waschvorgänge, Haushaltsprodukte (Putz- und Pflegemittel, Kosmetika), Hobbyprodukte, Staubentwicklung einschl. Mikroorganismen aus textilem Material, sowie von Pflanzen und Tieren (Hauptquelle der Allergien in der Wohnung), Einrichtungsgegenstände (evtl. Möbel, Teppiche und Teppichböden, Gardinen) Baumaterial, Holzschutzmittel, Anstrichmittel, Lacke und Kleber. Eine geringe Belastung aus Immissionsquellen sind mehr oder weniger unvermeidlich mit der Nutzung der Räume verbunden. Sie können durch einen angemessenen Luftwechsel in der Regel durch natürliche Lüftung auf unbedenkliche Werte reduziert werden. Eine häufige Quelle gesundheitsschädlicher Luftverunreinigung in geschlossenen Räumen ist der Tabakrauch. Eine unzweckmäßige Baumaterialauswahl oder ungünstige Konstruktionen können unter Umständen zu erheblichen Immissionen führen. Hier helfen in der Regel nur bautechnische Veränderungen.
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Imprägnierung
bezeichnet allgemein das Durchtränken eines porösen festen Stoffes zur Veränderung oder Verbesserung seiner Eigenschaften, um den Baustoffe wasserabweisend zu machen. Imprägnierung von Stein oder Beton im sichtbaren Außenbereich kann mit Wasserglas, Silikonanstrichen oder durch Verkieselung (Hydrophobieren) erfolgen. Im Holzschutz: Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Holz gegenüber Schädigungen durch Pilze (Fäulnis) und Insekten.
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