Regenschutz bei Außenwänden
Regenschutz bei Außenwänden soll erhöhte Wandfeuchtigkeit durch Regeneinwirkung vermeiden, ausreichende Diffusion des von den Innenräumen her entweichenden Wasserdampfes aber ermöglichen. Beanspruchungsgruppe II: betrifft mittlere Schlagregenbeanspruchung und gilt für wasserhemmenden Außenputz oder Kunstharzputz, einschaliges Sichtmauerwerk mindestens 36,5 cm dick oder Leichtwände mit einer mindestens 11,5 cm dicken Mauerwerksvorsatzschale. Beanspruchungsgruppe III: betrifft starke Schlagregenbeanspruchung und gilt für wasserabweisende Außen- oder Kunstharzputze, zweischaliges Verblendmauerwerk mit oder ohne Luftschicht, Außenwände mit hinterlüfteten Außenwandbekleidungen, Leichtwände mit Bekleidung oder 11,5 cm dicker Mauerwerksvorsatzschale mit Luftschicht.
Regenschutzschiene
ist ein wasserableitendes Profil im unteren Falz des Blendrahmens (Fensterrahmen) eingebaut und dergleichen.
Regenwasser-Klappe
um Regenwasser zum Blumengießen zu gewinnen, kann in das Fallrohr (Dachrinne) eine Regenwasserklappe eingebaut werden. Die Klappe wird bei Regen heruntergeklappt, dann fließt das Regenwasser in ein darunter stehendes Fass oder in ein zweites.
Regenwassernutzung
für Gartenbewässerung, Toilettenspülung und Waschmaschine kann man erhebliche Mengen Wasser einsparen. Dafür wird das Regenwasser in einem Tank (Zisterne) gesammelt.
Regiearbeiten
alle Arbeiten am Bau, die nicht im Leistungsverzeichnis nach fertigen Massen (Massenberechnung), sondern nach Material- und Zeitaufwand (geleisteten Stunden) abgerechnet werden.
Regressansprüche
Ansprüche auf Behebung von Schäden oder Ersatz von fehlerhaften Leistungen bei schuldhaftem Verhalten des Auftragnehmers. - Gewährleistungsfrist.
Regulierung der Raumtemperatur
Die Raumtemperatur sollte möglichst auf gleichmäßigem Niveau gehalten werden. Dazu genügt es nicht, wenn die Wärme vom Heizkörper gleichmäßig abgegeben wird. Denn neben der Wärme vom Heizkörper wirken auch andere Einflüsse auf die Temperatur ein: die Außentemperatur, aber auch Sonneneinstrahlung, Windanfall und Niederschläge sowie das Wärmespeichervermögen der Wände und der Einrichtung. Im Raum selbst gibt es auch Wärmequellen: Personen, Elektrogeräte, Beleuchtungskörper usw.
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