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Kategorie: Bauen

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Dispersionsfarben
Wegen ihrer Eignung für fast alle Untergründe im Innen- und Außenbereich dominieren diese Anstriche auf dem Markt. Für Innen-, Außenanwendung, mit Füllstoff, scheuerbeständig, Lasuranstriche, heizölbeständig, Einschichtfarben, Grundanstriche uvm. weiter / Polyvinylazetate, Polyvinylpropionate, Polyacrylate bzw. Acrylharze, Alkydharzbindemittel, Ölemulsionsbindemittel, Bindemittelsuspensionen, PVAc-Latexbindemittel, Naturharzdispersionen


Dispersionsfarben
werden auch als Binderfarben bezeichnet. Sie enthalten in Wasser dispergierte Polymersationsharze als Bindemittel. Sie werden je nach Erfordernissen mit Weichmacher, Pigmenten und/oder Füllstoffen versetzt. Sie sind wasserverdünnbar, die sich wie Leimfarben verarbeiten lassen. Sie nehmen eine Übergangsstellung zu Ölfarben und Lacken ein.


Doppelfenster (Kastenfenster)
bestehen aus getrennt zu öffnenden Fensterflügeln mit größerem Scheibenabstand. Sie sind durch eine Zarge miteinander verbunden. Sie zeigen die günstigsten Schallschutzwerte.


Doppelhaus
Hausform, die zwischen dem frei stehenden Einfamilienhaus und dem Reihenhaus anzugliedern ist. Einfamilienhaus ist die Hälfte eines Doppelhauses. Es hat nur drei Außenseiten, verringert die Baukosten, hilft Energie sparen und erfordert eine geringere Grundstücksbreite als ein frei stehendes Haus.


Doppelverglasung
besteht aus zwei hintereinanderliegenden einfachen Glasscheiben.


Dosiergerät
z.B. in Wasserenthärtungsanlagen werden dem Wasser chemische Zusätze zugegeben.


Drainage
Dränung dient zur rechtzeitigen Abführung von Wasseransammlungen vor erdberührten Bauteilen. Niederschläge, Boden- und Wasserverhältnisse am Bauwerk führen zu mehr oder weniger starken Durchfeuchtung des Bodens. Extrembelastungen treten an Bauwerken in Hanglage auf. Durch wirkungsvolle Ableitung des Wassers werden Wasserschäden verhindert: eine vorschriftsmäßige Feuchtigkeitsabdichtung und eine funktionstüchtige Dränung vermeiden Bauschäden im Gründungsbereich. Steht drückendes Wasser an oder kann das anstehende Wasser nicht über eine Dränung abgeleitet werden, sind besonders aufwendige Abdichtungsmaßnahmen erforderlich. Bestandteile einer ordnungsgemäßen Dränanlage sind: Dränleitung zur Aufnahme und Ableitung des aus der Dränschicht anfallenden Wassers. Mindestnennweite DN 100, Mindestgefälle 0,5%. Spül- und Kontrollschächte, bei jedem Richtungswechsel der Dränung, Mindestnennweite DN 300, Sickerschicht, zur vertikalen Ableitung des Wassers zur Dränleitung, Filterschicht zur Verhinderung des Einschlämmens von Boden, Filter als gleichmäßig aufgebaute Schicht abgestufter Körnungen aus Sand und Kies, Abdichtung entsprechend der Wasserbelastung. Bei unsachgemäßer Ausführung kann sogar der umgekehrte Effekt auftreten, das Gebäude wird bewässert.


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