Fusionsprotein
Eine gemischte Polypeptidsequenz aus zwei oder mehreren Abschnitten verschiedener Proteine. Um ein Fusionsprotein zu erhalten, ligiert man die entsprechenden codierenden Sequenzen der beteiligten Gene zusammen in einen Expressionsvektor. Auch Hybridprotein oder chimäres Protein genannt.
Fäulnis
die Zersetzung stickstoffreicher Substanzen, bes. von Eiweiß, bei gehemmtem Zutritt von Sauerstoff und Licht. Anaerobe Bakterien und Pilze rufen Gärungen hervor, danach entwickeln sich zahlreiche bakterienfressende Nematoden, bei Fäule größerer Substanzenmengen folgen oft Dipterenlarven, räuberische Käfer und bei Tierleichen Totengräber, Necrophorus. Die biochemischen Vorgänge werden durch die Tierbesiedlung nicht wesentlich verändert. Wichtige Endprodukte der Fäule sind Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Gegensatz: Verwesung
Fäulnis
wird auch die Zerstörung des Holzes durch Pilzen bezeichnet. Die gefährlichsten Vertreter für verbautes Holz sind die Zellulose abbauenden Braunfäuleerreger (z. B. Echter Hausschwamm, Weißer Porenschwamm, Kellerschwamm und Blättlinge), für lagernde Laubhölzer und Nadelhölzer die Lignin und Zellulose abbauenden Weißfäuleerreger (z. B. Ausgebreiteter Hausporling) sowie die Moderfäuleerreger.
G-Cap
Das methylierte Guaninnucleotid am 5-Ende vieler eukaryotischer Messenger-RNAs, das nach Abschluss der Transkription über eine 5-Bindung an die mRNA geheftet wird.
Gamet
Eine Zelle mit haploidem Chromosomensatz, die durch Meisose entsteht. Bei Tieren Spermium und Eizelle, bei Pflanzen Pollen und Ovum. Auch Keimbahnzelle oder Geschlechtszelle genannt.
Gastrea-Theorie
anerkannte Herleitung aller vielzelligen Tiere aus dem Bauplan da Gastrula, die auf gemeinsame Abstammung hindeutet (HAECKEL)
Gastrula
Becherkeim. Kennzeichnendes; doppelwandiges Entwicklungsstadium aller vielzelligen Tiere, das auf verschiedene Weise aus der Blastula entsteht und in dessen beiden Zellschichten die erste Differenzierung von Geweben zum Ausdruck kommt. Die innere Lage Zellen bildet den Urdarm, der durch den Urmund nach außen mündet. Dieser Urmund wird später weitgehend verschlossen. Der Urmundrest kann zum bleibenden Mund werden (Urmündler oder Bauchmarktiere) oder an seiner Stelle entsteht später der After (Neumündler oder Rückenmarktiere);
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