Populationsgenetik
eine Forschungsrichtung, welche die den genetischen Aufbau einer Population beherrschenden Gesetze untersucht und nach den in einer Population wirksamen Evolutionsfaktoren forscht.
Positionsklonierung
Verfahren zur Identifizierung, Isolierung und Charakterisierung eines krankheitsverursachenden Gens. Zunächst stellt man mithilfe verschiedener menschlicher Stammbäume fest, welcher von mehreren polymorphen RFPL-Markern mit dem gesuchten Gen gekoppelt ist. Anschließend werden verschiedene Klonierungsstrategien angewandt, um das Gen zu isolieren. Ursprünglich nannte man die Suche nach einem krankheitsverursachenden Gen Reverse Genetik; dieser Begriff erschien jedoch unpassend und irreführend und wurde daher verworfen.
Primer
Ein kurzes Oligonucleotid, das mit einem Matrizenstrang hybridisiert und ein 3-Hydroxy-Ende für die Initiation einer Nucleinsäuresynthese bereitstellt.
Produktaufarbeitung
downstream processing. In der Chemietechnik solche Stufen eines Herstellungsprozesses, die dem Biotransformationsschritt folgen. Bezieht sich auf die Gewinnung und Reinigung des Produkts einer Fermentation.
Produktivität
Die Produktmenge, die in einem Bioreaktor in einem bestimmten Zeitraum hergestellt wird.
Prokaryoten
Organismen, meist Bakterien, die weder einen membranumschlossenen Zellkern noch Organellen, wie Mitochondrien oder Chloroplasten, enthalten.
Promotor
Ein DNA-Abschnitt, an den sich die RNA-Polymerase heftet. Gewöhnlich liegt dieser Abschnitt strangaufwärts (5) von einem Gen. Die RNA-Polymerase orientiert sich am Promotor, sodass die Transkription an einer bestimmten Stelle beginnt und in eine bestimmte Richtung verläuft.
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