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Kategorie: Chemie

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Dibenzofurane
(chlorierte), fälschlich 'Furane' genannt: hochtoxische, chlorierte Diphenylverbindungen, die ähnlich entstehen wie die Dioxine und von vergleichbarer Wirkung sind; die bekannteste Verbindung dieser Gruppe ist das 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran, TCDF, C12H4OCl4, M = 305,96


Dioxin
Bezeichnung für eine breite Gruppe toxischer Substanzen. Im Brandfall können sich bestimmte Stoffe in Baumaterialien in Dioxine und andere Giftsubstanzen verwandeln. Beispiel: Organische Schaumdämmstoffe sind eigentlich leicht entflammbar und müssen deshalb für den Baubereich mit Flammschutzmitteln ausgerüstet werden. Dazu werden häufig bromierte Kohlenwasserstoffe benutzt, die im Brandfall Dioxine freisetzen. Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Brandfall vorwiegend Kohlenmonoxid oder -dioxid entsteht. Dioxine sind so meist untergeordnet.


Dioxine
Chlorierte Dioxydiphenylverbindungen von hoher Toxizität (Chlorakne, Teratogenese usw.) und Stabilität, die beim Erhitzen oder Verbrennen aromatischer Stoffe in Anwesenheit von Chlor entstehen (Seveso-Gift). Das bekannteste Dioxin ist das Tetrachlordibenzo-p-dioxin, TCDD, C12H402C14, M = 321,97, farblos.


Dipolmoment
Durch die Ladungsverteilung innerhalb eines Moleküls kann ein strukturbedingtes molekulares Dipolmoment entstehen, das die Eigenschaften des Stoffes, z.B. das Lösungsverhalten, prägt. Ermittelt wird das Dipolmoment aus der Temperaturabhängigkeit der Dielektrizitätskonstante. Es sind z.B. stark polar: HF, HCl, H20, NH3, SO2, HCN, Alkohole, Aldehyde, Ketone, org. Säuren und deren Ester, Nitroverbindungen; schwach polar: NO2, NO, CO, einige Olefine, Toluol, Xylol; unpolar: Elemente, CO2, SO3, Alkane (auch vollhalogenierte, nicht jedoch gemischthalogenierte), Benzol.


Disproportionierung
Umlagerung von Radikalen zu energieärmeren oder stabilen Verbindungen. Bsp.: CH3CH2 + CH3C HCH3 ---> CH3CH3 + CH3CH:CH2


Dissoziation
Zerfall eines Elektrolyten in Ionen.


Dissoziationsgleichgewichte
KD = cA+ . cB- / cAB
gilt, dass man durch Erhöhen der Konzentration eines der beiden Ionen die Dissoziation verringern kann. Fügt man der Lösung einer schwachen Säure ein Salz dieser Säure hinzu, so verringert sich die Dissoziation der Säure. Allgemein lautet die Regel:
Gleichionige Zusätze verringern die Dissoziation schwacher Elektrolyte.
Oft findet man den Zehnerlogarithmus der Gleichgewichtskonstante als pK-Wert tabelliert.


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