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Kategorie: Chemie

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Dioxine
Chlorierte Dioxydiphenylverbindungen von hoher Toxizität (Chlorakne, Teratogenese usw.) und Stabilität, die beim Erhitzen oder Verbrennen aromatischer Stoffe in Anwesenheit von Chlor entstehen (Seveso-Gift). Das bekannteste Dioxin ist das Tetrachlordibenzo-p-dioxin, TCDD, C12H402C14, M = 321,97, farblos.


Dipolmoment
Durch die Ladungsverteilung innerhalb eines Moleküls kann ein strukturbedingtes molekulares Dipolmoment entstehen, das die Eigenschaften des Stoffes, z.B. das Lösungsverhalten, prägt. Ermittelt wird das Dipolmoment aus der Temperaturabhängigkeit der Dielektrizitätskonstante. Es sind z.B. stark polar: HF, HCl, H20, NH3, SO2, HCN, Alkohole, Aldehyde, Ketone, org. Säuren und deren Ester, Nitroverbindungen; schwach polar: NO2, NO, CO, einige Olefine, Toluol, Xylol; unpolar: Elemente, CO2, SO3, Alkane (auch vollhalogenierte, nicht jedoch gemischthalogenierte), Benzol.


Diskontinuierliche Arbeitsweise
In diskontinuierliche Anlagen wird chargenweise produziert. Eine homogene Reaktionsmischung hat an jeder Stelle die gleiche Zusammensetzung, welche sich bei der chemischen Umsetzung zeitlich ändert. Diese Arbeitsweise ist dann wirtschaftlich, wenn große Chargen je Anlage produziert werden und wenn oft ein Produktwechsel in der gleichen Anlage erfolgt.


Disproportionierung
Umlagerung von Radikalen zu energieärmeren oder stabilen Verbindungen. Bsp.: CH3CH2 + CH3C HCH3 ---> CH3CH3 + CH3CH:CH2


Dissoziation
Zerfall eines Elektrolyten in Ionen.


Dissoziationsgleichgewichte
KD = cA+ . cB- / cAB
gilt, dass man durch Erhöhen der Konzentration eines der beiden Ionen die Dissoziation verringern kann. Fügt man der Lösung einer schwachen Säure ein Salz dieser Säure hinzu, so verringert sich die Dissoziation der Säure. Allgemein lautet die Regel:
Gleichionige Zusätze verringern die Dissoziation schwacher Elektrolyte.
Oft findet man den Zehnerlogarithmus der Gleichgewichtskonstante als pK-Wert tabelliert.


Dissoziationsgrad
a = (Anzahl der dissoziierten Moleküle)/(Gesamtzahl der Moleküle); für die Dissoziationskonstante gilt: KD = &alpa;2 . c/(1- α); mit zunehmender Verdünnung, d.h. mit kleiner werdender Konzentration c, steigt der Dissoziationsgrad α (OSTWALDsches Verdünnungsgesetz). Für c > 0,1 mol/l liegen die wirksamen Dissoziationsgrade wegen der gegenseitigen Beeinflussung der Ionen niedriger, als die errechneten.


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