Alkene
Kettenkohlenwasserstoffe mit einer Doppelbindung. Summenformel CnH2n+1
Alkenen oder Olefinen
Bei ihnen gibt es in der Kette der Kohlenstoffatome mindestens zwei, die durch eine Doppelbindung verknüpft sind. Solche Verbindungen nennt man ungesättigt. Bei ihnen besteht immer die Tendenz, durch eine chemische Reaktion diese Doppelbindung in eine Einfachbindung umzuwandeln. Alkene reagieren deshalb stark. Sie polymerisieren leicht. Summenformel: CnH2n-2. Ihre Namen enden immer auf -en (z.B. Propen (Propylen CH2=CH-CH3). Allerdings werden für die kunststoffbildenden Alkene häufig andere als ihre systematischen Namen gebraucht wie z.B. Acrylsäure an Stelle von Propensäure.
Alkine
(mit der Endung -in im systematischen Namen) enthalten mindestens eine Dreifachbindung und reagieren chemisch besonders heftig. Ein besonders wichtiges Alkin für die Kunststoffherstellung ist Ethin (Äthin, Acetylen) C2H2. Es ist das Ausgangsprodukt fast aller Kunststoffe mit einer Vinyl-Gruppe (Polyvinyl-...).
Alkine
Kettenkohlenwasserstoffe mit einer Dreifachbindung. Summenformel CnH2n-2. Bsp.: Acetylen
Alkohole
Der einfachste Alkohol ist Methanol. Ethanol ist besonders oft als Lösemittel in Naturlacken, aber auch in Nitro- und anderen Kunstharzlacken als alleiniges Lösemittel oder Teil eines Lösemittelgemischs enthalten, in der Regel als Spiritus vergällt. Er gehört zu den leicht entzündlichen und wassermischbaren Gefahrstoffen. mehr
Alkoholyse
Einwirkung eines Alkohols auf ein organisches Molekül, wobei sich der Alkohol mit einem Teil des Moleküls verbindet und mit dem Rest zugleich eine neue Verbindung entsteht.
Alkyl-Gruppe
einwertige Alkanreste (CnH2n+1).
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