Hängewerk
Dachkonstruktion, die es ermöglicht, weite Öffnungen durch nicht unterstützte Balken (Hängebalken) zu überspannen. Die gesamte Last wird über Hängesäulen und Hängestreben auf die Auflager übertragen. Je nach Anzahl der Hängesäulen werden einfache oder doppelte Hängewerke unterschieden. Bei Neubauten werden Hängewerke nicht mehr angewendet.
Hörbereich
Bereich menschlichen Hörens im Lautstärkebereich von 0 u. 120 Phon, zwischen Hörschwelle u. Schmerzschwelle.
Hörbereich
Bereich des normalen menschlichen Hörens zwischen der Schmerzschwelle und der Hörschwelle, also zwischen 0 und 120 Phon bei 16 bis ca. 20000 Hz. Der Hörbereich der meisten Menschen, insbesondere der älteren, ist kleiner.
Hüllflächenverfahren
Nachweisverfahren zur Berechnung der Transmissionswärmeverluste bei Gebäuden in Abhängigkeit vom Verhältnis der wärmeübertragenden Hüllfläche (Umfassungsfläche) zum hiervon eingeschlossenen Bauwerksvolumen.
Hüttensand
enthält CaO (40 - 50 G.-%); Si02 (30 - 40 G.-%); Al203 (8 - 18 G.-%); FeO und MnO (zusammen bis 3 G.-%); MgO (bis 8 G.-%). Hüttensand hat alleine keine wesentlichen Zementeigenschaften. Diese entwickeln sich jedoch in Anwesenheit von Aktivatoren wie Ca(OH)2 und CaSO4.
Immission
das Ausmaß von unkörperlichen Störungen (Geräusche, Schadstoffe, Gase usw.) am Ort der Wirkung.
Immissionsquellen
Immissionsquellen können nach dem bisherigen Erkenntnisstand sein: Bewohner selbst (Kohlendioxid, Wasserdampf, Gerüche), Tabakrauch, Abgase aus Feuerstätten (Ofen, Kamine, Gasherde), Koch- und Waschvorgänge, Haushaltsprodukte (Putz- und Pflegemittel, Kosmetika), Hobbyprodukte, Staubentwicklung einschl. Mikroorganismen aus textilem Material, sowie von Pflanzen und Tieren (Hauptquelle der Allergien in der Wohnung), Einrichtungsgegenstände (evtl. Möbel, Teppiche und Teppichböden, Gardinen) Baumaterial, Holzschutzmittel, Anstrichmittel, Lacke und Kleber. Eine geringe Belastung aus Immissionsquellen sind mehr oder weniger unvermeidlich mit der Nutzung der Räume verbunden. Sie können durch einen angemessenen Luftwechsel in der Regel durch natürliche Lüftung auf unbedenkliche Werte reduziert werden. Eine häufige Quelle gesundheitsschädlicher Luftverunreinigung in geschlossenen Räumen ist der Tabakrauch. Eine unzweckmäßige Baumaterialauswahl oder ungünstige Konstruktionen können unter Umständen zu erheblichen Immissionen führen. Hier helfen in der Regel nur bautechnische Veränderungen.
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