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Kategorie: Chemie

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Start : Chemie : Seite 52

Naphthene
alicyclische Verbindungen; Cycloalkane; Naphthen = Cyclohexan C6H12


Naphthensäuren
Carboxylsäuren von ein- oder zweiringigen Cycloparaffinen. Sie sind Bestandteil einiger Erdöle und bei deren Verarbeitung die Ursache der Naphthensäurekorrosion. Die einfachste N. ist die Cyclopentancarbonsäure C5H9 . COOH, M = 114,14; Dichte20 = 1053 kg/m3 te = -7ºC; ts = 214ºC; Cu-Naphthenate dienen als Konservierungsstoffe, Na-Naphthenate als Detergenzien.


Naphthole
Hydroxynaphthaline C10H80, M = 144,19


Naphtholsulfonsäuren
Zusammen mit den Naphthylaminsulfonsäuren und den Aminonaphtholsulfonsäuren Zwischenprodukte bei der Farbstoffherstellung. Sie werden meist mit Buchstaben oder den Namen bzw. den Initialen ihrer Entdecker bezeichnet, weshalb man sie auch 'Buchstabensäuren' nennt; Bsp.: H-Säure = 4-Amino-5-hydroxy-2,7-dinaphthalin-sulfonsäure


Naphthylamine
Aminonaphthaline C10H7NH2, M = 143,18, giftig.
a)α-Naphthylamin (1-Naphthylamin): te = 50ºC; t5 = 301ºC; Dichte25 = 1123 kg/m3; Herstellung durch Reduktion von 1-Nitronaphthalin mit Fe und HCl (Bèchamp-V.) oder katalytische Hydrierung.
b)β-Naphthylamin (2-Naphthylamin): te = 113ºC; ts = 306ºC; Dichte20 = 1216 kg/m3; Herstellung aus β-Naphthol durch Umsetzen mit NH3 und (NH4)2SO3 (Bucherer-R.).


Naturkautschukbelag
ist ein pflegeleichter und elastischer Bodenbelag für alle Bereiche, z.B. Küchen, Wirtschaftsräume und Büros. Zusammensetzung: 30-35 % Polyisopren natürlichen Ursprungs, 60-65 % Wasser, 1-1,5 % Eiweiße, 1-5 % Lipoide, 1 % Kohlenhydrate, 0,5 % anorganische Bestandteile, Kiefernharz, Pflanzenfasern, farbiges Granulat


negative Azeotropie
Siedetemperaturmaximum (Siededruckminimum)


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