Naphthalin
C10H8 M =128,17 Farblose Blättchen, charakteristischer 'Mottenkugel'-Geruch; wasserunlöslich; in vielen Lösemitteln löslich; flüssiges N. löst S, P, ZnS usw.; Bestandteil des Steinkohlenteers; wichtiger Chemierohstoff. MAK = 10 vppm, Dichte25 1154 kg/m3
Naphthene
alicyclische Verbindungen; Cycloalkane; Naphthen = Cyclohexan C6H12
Naphthensäuren
Carboxylsäuren von ein- oder zweiringigen Cycloparaffinen. Sie sind Bestandteil einiger Erdöle und bei deren Verarbeitung die Ursache der Naphthensäurekorrosion. Die einfachste N. ist die Cyclopentancarbonsäure C5H9 . COOH, M = 114,14; Dichte20 = 1053 kg/m3 te = -7ºC; ts = 214ºC; Cu-Naphthenate dienen als Konservierungsstoffe, Na-Naphthenate als Detergenzien.
Naphthole
Hydroxynaphthaline C10H80, M = 144,19
Naphtholsulfonsäuren
Zusammen mit den Naphthylaminsulfonsäuren und den Aminonaphtholsulfonsäuren Zwischenprodukte bei der Farbstoffherstellung. Sie werden meist mit Buchstaben oder den Namen bzw. den Initialen ihrer Entdecker bezeichnet, weshalb man sie auch 'Buchstabensäuren' nennt; Bsp.: H-Säure = 4-Amino-5-hydroxy-2,7-dinaphthalin-sulfonsäure
Naphthylamine
Aminonaphthaline C10H7NH2, M = 143,18, giftig.
a)α-Naphthylamin (1-Naphthylamin): te = 50ºC; t5 = 301ºC; Dichte25 = 1123 kg/m3; Herstellung durch Reduktion von 1-Nitronaphthalin mit Fe und HCl (Bèchamp-V.) oder katalytische Hydrierung.
b)β-Naphthylamin (2-Naphthylamin): te = 113ºC; ts = 306ºC; Dichte20 = 1216 kg/m3; Herstellung aus β-Naphthol durch Umsetzen mit NH3 und (NH4)2SO3 (Bucherer-R.).
Nassdampf
Der Nassdampf enthält mehr oder weniger viel Wasser in fein verteilter Form.
Der Nassdampf ist durch seinen spezifischen Dampfgehalt (x) gekennzeichnet. Welcher in Diagrammen und in Tabelle angegeben wird. In 1 kg Nassdampf sind z. B. x = 0,6 kg trockener Dampf enthalten, so beträgt der Dampfgehalt 60% und der Feuchtigkeitsgehalt 40%. Wird der Sattdampf über die Siedetemperatur hinaus erhitzt, so bildet sich überhitzter Dampf.
© 2001Katalog | Sanierungskosten | Impressum | Nutzung/Datenschutzerklärung |