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Kategorie: Chemie

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Start : Chemie : Seite 87

Verbrennungsenthalpie
Reaktionsenthalpie einer Verbrennungsreaktion bezogen auf ein mol oder eine Masseneinheit des verbrannten (in die Oxide der an seinem Aufbau beteiligten Elemente übergeführten) Stoffes. Bleibt bei der Verbrennung entstehendes Wasser dampfförmig, so spricht man vom (unteren) Heizwert HU. Im Brennwert oder oberen Heizwert HO ist noch die bei der Kondensation frei werdende Verdampfungsenthalpie des entstandenen Wassers enthalten. Bei der Angabe des Heizwertes wird das negative Vorzeichen der Reaktionsenthalpie weggelassen.


Verbundwerkstoffe
sind ein Sonderfall der heterogenen Werkstoffe, bei denen zwei oder mehrere Werkstoffe miteinanderverbunden sind, entweder durch gemischt oder ein Werkstoff ist mit einem anderen überzogen.


Verdampfen
Die Verdampfung geschieht bei Siedetemperatur der Flüssigkeit. Beim Verdampfen ist die Temperatur der Flüssigkeit so hoch, dass ihr Dampfdruck dem auf der Flüssigkeitsoberfläche lastenden Druck entspricht. Trotz ständiger Wärmezufuhr behält die siedende Flüssigkeit ihre Siedetemperatur bei. Die Verdampfung lässt sich wie folgt erklären: Infolge der Molekularbewegung durchstoßen die Flüssigkeitsmoleküle die Flüssigkeitsoberfläche und überwinden dabei die Anziehungskraft der anderen Moleküle (Kohäsion). Die nötige Energie wird in Form von Wärme hinzu geführt (Verdampfungswärme).


Verdampfungswärme
Die Verdampfungswärme eines Stoffes ist die Wärmemenge, die notwendig ist, um ein Kilogramm einer Flüssigkeit bei Siedetemperatur in Dampf gleicher Temperatur zu verwandeln. Die Verdampfungswärme nimmt mit steigender Temperatur und steigendem Dampfdruck ab und wird bei der kritischen Temperatur des jeweiligen Stoffes gleich null. Gibt Dampf so viel Wärme an seine Umgebung ab, dass wieder die Siedetemperatur der Flüssigkeit erreicht wird, so gibt er auch die Verdampfungswärme ab, er kondensiert und geht in den flüssigen Zustand über.


Verdickungsmittel
verhindern die Entmischung eines Anstrichmittels und machen es "tropffrei" oder "thixotrop". Dadurch werden Dickbeschichtungen möglich, z. B. Zelluloseleim, Kasein, Polyvinylalkohol, Polyacrylate, Stärke, Pflanzenseifen. Bei Lackfarben auch Kieselsäure und Silikate, Polyamide, (Monomer: MAK III A2).


Verdunstung
An der Grenzschicht zwischen Flüssigkeit und Luft findet der Verdunstungsvorgang statt, wobei die Luft den Dampf aufnimmt. Bei einem ständigen Luftwechsel wird die mit Dampf angereicherte Luft durch dampfärmere Luft ersetzt, was eine Förderung des Verdunstungsvorgangs zur Folge hat. Dieser Vorgang findet z. B. in den Poren eines porösen Baustoffs oder der Feuchtigkeitsfilm an der Fliesenoberfläche im Bad nach dem Duschen statt. Das Überführen in den gasförmigen Aggregatzustand erfordert eine dauerhafte Zufuhr von Wärmeenergie. Dieser Qualitätssprung vollzieht sich allmählich.


Verdunstungsbeanspruchung
genormtes Verfahren (DIN EN 73) zur Prüfung des Wirkstoffverlustes aus behandeltem Holz durch Verdunstung in die Umgebungsluft.


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