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Aflatoxine
Gruppe starker Mykotoxine und Karzinogene, die als Stoffwechselprodukte von Aspergillusarten wie Aspergillus flavus auf Erdnüssen, Pistazien, Mandeln usw., aber auch auf Brot und Teigwaren und (sekundär) in der Milch (Aflatoxin M1) vorkommen.
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Aflatoxine
Mykotoxine von einigen Stämmen der imperfekten Pilze Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus. A. verursachen die Aflatoxikose und sind die bisher stärksten natürlichen oral krebserzeugenden Verbindungen. Man kennt ca. 20 natürlich vorkommende A. und einige Metabolite. A. sind hitzestabil empfindlich gegen Alkalien und starke Oxidationsmittel. Sie werden vorzugsweise in verdorbenen Lebens- und Futtermitteln gefunden, z. B. in Erdnüssen, Preßrückständen aus ölfrüchten und Futtergetreide. A. sind Difuran-Cumarinderivate. Die LD50-Werte für eintägige Entenküken bei oraler Aufnahme der Gifte sind folgende: Aflatoxin B1: 0,36 mg/kg; Aflatoxin B2: 1,7 mg/kg; Aflatoxin M1:0,8 mg/kg; Aflatoxin M2: 3,1 mg/kg; Aflatoxin G1: 0,8 mg/kg; Aflatoxin G2: 2,5 mg/kg; Aflatoxin B2a: ca. 70 mg/kg; Aflatoxin G2a: ca. 32 mg/kg; Aflatoxin B3 (Parasiticol): 3,6 mg/kg.
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Airlift-Fermenter
Ein zylindrisches Fermentationsgefäß, in dem die Zellen durch Luft durchmischt werden. Die Luft wird am Boden des Behälters eingeblasen und steigt durch eine Säule mit Kulturmedium noch oben. Die Zellsuspension rotiert infolge des Gradienten aus Luftblasen im Reaktor um die Säule. Auch Schlaufenreaktor oder pneumatischer Reaktor genannt.
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Aktivator
Eine Substanz oder ein Agens, das die Transkription eines bestimmten Gens oder Operons anregt.
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Akute Toxizität
Die akute Toxizität charakterisiert die Giftigkeit eines chemischen Stoffes nach einmaliger oder kurzzeitiger Aufnahme (Applikation). Sie ist kein absolutes Maß für die Toxizität. Numerische Kenngrößen sind LD 50- und LC 50-Werte, welche im Tierexperiment bei differenzierter Applikationsform ermittelt werden. Der Beobachtungszeitraum nach erfolgter Stoffapplikation beträgt zwischen 24 Stunden und 4 Wochen. LC 50-Werte werden im Allgemeinen bei 4-stündiger inhalativer Stoffexposition bestimmt.
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Algenpilze
Algenpilze sind eine Bezeichnung für algenähnliche Pilze. Der Name A. wurde als übersetzung des Namens Phycomycetes in die deutschsprachige Literatur gebracht. Die Phycomycetes wurden als primitive Pilze angesehen, die eine phylogenetische Entwicklung aller Pilze aus den Algen belegen sollte. Sie haben sich jedoch als heterogene, künstliche Gruppe erwiesen und gehören in aktuellen Systemen zu den Zygomycetes, Oomycetes, Chytridiomycetes usw. Gegenwärtig wird die Bezeichnung A. von manchen Autoren als deutscher Name für die Oomycetes benutzt.
Algenschicht|in heteromeren Thalli der Flechten (Lichenes) meist zwischen Rinde und Mark liegende Schicht, die aus Phycobionten-Zellen mit Pilzhyphen besteht. Da die Phycobionten früher als Gonidien betrachtet wurden, ist auch der Begriff Gonidienschicht gebräuchlich.
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Algenschicht
Algenschichtin heteromeren Thalli der Flechten (Lichenes) meist zwischen Rinde und Mark liegende Schicht, die aus Phycobionten-Zellen mit Pilzhyphen besteht. Da die Phycobionten früher als Gonidien betrachtet wurden, ist auch der Begriff Gonidienschicht gebräuchlich.
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